Kandierte Rosen

Zutaten:

4 kleine Rosenblüten (ungespritzt)
2 Eiweiß
200 g Zucker

Zubereitung:

Am besten sehen rote oder rosa Rosen aus.Die Rosenblüten vorsichtig waschen und anschließend leicht trocken tupfen. Alternativ können die Blütenblätter abgezupft und einzeln verarbeitet werden.
Das Eiweiß leicht aufschlagen jedoch nicht bis es weiß wird. Die Rosenblüten bzw. Blätter jetzt mit dem Eiweiß bestreichen, am besten geht es mit einem Backpinsel. Anschließend dick mit dem Zucker betreuen oder vorsichtig in dem Zucker wälzen. Sie sollten rundum mit Zucker bedeckt sein.
Die Rosen jetzt auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) legen und dann 1 Stunde bei 50 Grad im Backofen trocknen.
Diese Rosenblüten eignen sich um eine Torte oder Desserts zu verzieren und probieren sollte man sie auch. Lecker !!!!!

Haltbarkeit:

Bewahren Sie die kandierten Rosen trocken und dunkel auf, nicht im Kühlschrank. Dann sind sie ca. 14 Tage haltbar.

Rosentorte

Zutaten:
Für den Bisquitboden:
5 ganze Eier,
5 Esslöffel heißes Wasser,
250 g Zucker
1 Vanillezucker
250 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver

Für die Füllung:
(Rosenlikör oder Zitronenlikör wenn gewünscht)
400 g Rosengelee oder
200 g Rosengelee und 500 g geputzte, halbierte Erdbeeren
200 g Schlagsahne
(Sahnesteif wenn gewünscht)
2 - 3 Teelöffel Rosenzucker

Für die Dekoration:
1 - 1 1/2 Becher Sahne
(Sahnesteif wenn gewünscht)
3- 4 Teelöffel Rosenzucker
frische Rosenblütenblätter

Zubereitung:
Bisquitboden:
5 ganze Eier mit
5 Esslöffeln heißem Wasser etwa 1 Minute schaumig schlagen. Weiter rühren und dabei
250 g Zucker und
1 Vanillezucker einrieseln lassen. So lange rühren bis der Zucker nicht mehr knirscht.
250 g Mehl und
1 Messerspitze Backpulver unterziehen, nicht rühren.
Eine Springform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
Den Teig einfüllen und sofort ca. 60 Minuten bei Ober/Unterhitze 170 - 200 Grad oder Umluft 150-180 Grad backen.
Garprobe mit Holzstäbchen: Es darf kein Teig kleben bleiben.
Torte aus der Form nehmen, auskühlen lassen und einmal quer durchschneiden.

Füllung:
Wenn gewünscht den unteren Boden mit etwa einem Likörglas voll Rosenlikör oder Zitronenlikör tränken.
Etwa 400 g Rosengelee glatt rühren und auf den Tortenboden streichen.
Oder verwenden Sie nur 200 g Rosengelee und verteilen darauf 500 g Erdbeeren.
200 g Sahne steif schlagen und mit 2 - 3 Teelöffeln Rosenzucker würzen, auf das Gelee oder die Erdbeeren geben und verstreichen.
Obere Tortenhhälfte auflegen.

Dekoration:
Nochmals 1 - 1 1/2 Becher Sahne steif schlagen. Eventuell Sahnesteif zufügen. Die Hälfte der geschlagenen Sahne für die Dekoration abnehmen. Die andere Hälfte mit nochmals 3-4 Teelöffeln Rosenzucker würzen und Deckel und Seiten bestreichen.
Die ungefärbte Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und ein Muster auf die Torte spritzen. Mit Rosenzucker und Rosenblütenblättern dekorieren.
Gut gekühlt servieren.

Rosensorbet

250 ml Rosensirup
250 ml Prosecco, sehr kalt

Rosensirup und Prosecco zusammen entweder in eine Eismaschine geben und cremig rühren oder in eine verschließbare Schüssel füllen und im Gefriergerät durchfrieren lassen. Während des Gefriervorgangs immer wieder mit einem Schneebesen durchrühren um die Eiskristalle zu zerkleinern.
Das Sorbet in Cocktailgläsern anrichten, mit Rosenblüten dekorieren, eventuell mit Prosecco aufgießen.
An heißen Sommertagen ist bei uns (für die Erwachsenen) das Rosensorbet ein sehr beliebtes Dessert.

Rosensirup

  • Etwa 10 duftende, am besten rote Rosenblüten wie (z.B. Sympathie oder Rose de Resht) morgens pflücken. Blütenblätter vom Kelch lösen,
  • mit 250 ml kochendem Wasser kurz aufkochen, von der Kochstelle nehmen, Saft von einer halben Zitrone zufügen und erkalten lassen.
  • Die Blätter absieben und ausdrücken. Das Rosenwasser auffangen und abmessen. Mit der gleichen Menge Zucker etwa 10 Minuten köcheln. In heiß ausgespülte Twist-off-Gläser füllen, verschließen, kühl und dunkel aufbewahren.

Rosenzucker

Duftende Rosenblüten morgens pflücken. Wegen der Farbe eignen sich am besten rote Rosen, wie z.B. Sympathie oder Rose de Resht. Blütenblätter vom Kelch lösen. Die Blätter auf Küchenpapier ausbreiten und im Schatten trocknen lassen.

Um Rosenzucker herzustellen, können Sie einen Pürierstab, eine alte elektrische Kaffeemühle, einen Thermomix oder auch einen Mörser benutzen.
Pürieren Sie die getrockneten Rosenblüten. Nach und nach den Zucker zufügen, aber nur noch leicht mischen, nicht zu Mehl mixen.
Rosenzucker können Sie gut in kleinen Portionen, so wie er gerade benötigt wird, herstellen. Den nicht benötigten Rosenzucker in einem Twist-off-Glas mit Schraubverschluss trocken aufbewahren.

Verwendung:
Mit Rosenzucker können Sie zum Beispiel Torten (Sahnetorte mit einer Garnitur aus Rosenzucker und frischen Rosenblüten) oder anderes Gebäck bestreuen. Auch eine Garnitur von Griesbrei, Reisbrei oder Pudding mit Rosenzucker sorgt für Abwechslung für Auge und Gaumen.

Rosenblüten-Aperitif (verbessertes Rezept)

In diesem Jahr ist mir der Aperitif besonders gut gelungen, ich habe das Rezept überarbeitet und verbessert:

Zutaten:

2 Tassen Zucker
1 Tasse Wasser
Ca. 15 Rosenblüten von möglichst roten Duftrosen an einem trockenen Tag morgens gepflückt (z.B. Rose de Resht, Sympathie, Rosa Centifolia o. a.)
1/2 Glas Weißwein
2 - 3 Esslöffel Zucker
Saft einer 1/2 Zitrone
Ca. 250 ml Apfelessig
2 - 3 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

  • Sirup aus 2 Tassen Zucker und 1 Tasse Wasser kochen und abkühlen lassen.
  • Die Rosenblüten kurz schütteln, damit Ungeziefer herausfällt, nicht waschen. Blütenblätter vom Kelch lösen.
  • Nur die Blütenblätter in die Flüssigkeit geben,
  • etwa ½ Glas Weißwein und
  • den Saft einer halbe Zitrone zufügen, unterrühren und 24 Stunden ziehen lassen.
  • Am nächsten Tag Flüssigkeit mit den Rosenblättern nochmals bis kurz vor dem Kochen erhitzen, dabei umrühren.
  • Flüssigkeit in ein Gefäß (am besten mit Deckel) absieben, erkalten lassen und verschließen.
  • Die Blütenblätter auffangen.
  • Die Blütenblätter in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen, so dass sie gut bedeckt sind.
  • 2 - 3 Esslöffel Zucker zugeben und zum Sieden bringen.
  • Etwa 250 ml Apfelessig zugeben, Topf vom Herd nehmen und die Rosenblüten im Apfelessig ziehen lassen bis die Mischung kalt ist.
  • Dann die Rosen-Essigmischung ins Gefäß zur ersten Mischung gießen.
  • Die Rosenblüten mit ungefähr der Hälfte der aufgefangenen Flüssigkeit und 2 Esslöffel Zucker mit einem Pürierstab kurz pürieren.
  • Ein Sieb mit einem Küchentuch auslegen, ein passendes, großes Gefäß unterstellen und das Rosenpüree abgießen.
  • Die restliche Flüssigkeit drübergießen, vorsichtig umrühren und abseihen.
  • Die Reste gut ausdrücken.
  • Eventuell müssen Sie die Flüssigkeit nochmals filtern um sie zu klären.

Den Aperitif ausgewogen abschmecken:

Mein Vorschlag dazu:
Insgesamt noch 200 ml Weißwein
7,5 ml gutes Rosenwasser
50 ml Weinbrand
200 ml Wasser und
100 g Zucker zufügen.

In schöne Flaschen abfüllen und kühl lagern.

Servieren: Je einen Schuss des Aperitifs in Cocktailgläser geben, mit Prosecco, Sekt oder gut gekühltem Mineralwasser (mit Gas) auffüllen, wenn noch Rosen blühen kann man mit einigen Blütenblättern dekorieren.
Je nachdem wie intensiv Sie die Mischung mögen, kann der “Schuss” größer oder kleiner ausfallen.

Rosenessig

  • Die Blütenblätter von 2 – 3 intensiv duftende Rosen an einem warmen, trockenen Tag pflücken. In eine Flasche geben  und mit ½ l neutralem Essig (oder auch Weißweinessig) auffüllen.
  • Nach 14 Tagen abseihen und in eine saubere Flasche füllen.

Verwendung:
Der Rosenessig passt gut zu Blattsalaten (probieren Sie Feldsalat mit Rosenessig)

Heidis Rosenlikör

  • 15 – 20 (ca. 150 g) duftende, am besten rote Rosenblüten wie z.B. Sympathie morgens pflücken. Blütenblätter vom Kelch lösen.
  • 250 ml Wasser in eine verschließbare Schüssel geben, Blütenblätter zufügen und einige Stunden kühl stellen. In einen Topf umfüllen.
  • 150 – 200 g Zucker zugeben und bis knapp vor dem Siedepunkt erhitzen. Zudecken und abkühlen lassen.
  • 500 ml weißen Rum und
  • 100 g Weingeist 96,5 % zufügen und an einem dunklen, kühlen Platz etwa 3 Wochen ruhen lassen.
  • Die Flüssigkeit absieben, am besten durch eine Filtertüte. Der Likör sollte ganz klar sein und keinen Bodensatz mehr enthalten.
  • Etwa 50 ml Rosenwasser zufügen, nochmals für eine Woche dunkel und kühl stellen.
  • Jetzt geht es an die Feinabstimmung: Sie dürfen probieren und dabei nach Geschmack nochmals bis zu 50 ml Rosenwasser zufügen. Der Likör sollte jetzt so richtig „rund“ schmecken.

Rosengelee

Zubereitung:
15 - 20 (ca. 150 g) duftende, am besten rote Rosenblüten wie (z.B. Sympathie oder Rose de Resht) morgens pflücken. Blütenblätter vom Kelch lösen.

  • ¾ l Wasser in eine verschließbare Schüssel geben, Blütenblätter zufügen und einige Stunden kühl stellen. In einen Topf umfüllen und bis knapp vor dem Siedepunkt erhitzen. Zudecken und abkühlen lassen. Die Blätter absieben.
  • 50 ml Rosenwasser, Saft von 1 Zitrone, 10 – 20 g Zitronensäure (Ascorbinsäure aus der Apotheke) und 1 kg Gelierzucker in einen Topf füllen, unter Rühren 4 Minuten sprudelnd kochen, die Gelierprobe machen, sofort in Gläser füllen verschließen.

Verwendung:
Rosengelee schmeckt sehr gut auf Weißbrot oder Brötchen.

Rosenbilder

Kathryn Morley®, David Austin 1990 \'Rosa virginiana\'; Miller vor 1807 eingeführt

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